Wer beginnen möchte, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen, hat viele Praktiken zur Auswahl. Das wichtigste hierbei ist, dass man eine Methode auswählt, der man vertraut und die einem liegt. Man sollte sich keine Ziele stecken. Darauf kommt es bei
Energiearbeit nicht an. Sie können zum Beispiel zum Einstieg eine Aroma-Einheit vornehmen, bei einer Person, die bereits über viel Erfahrung auf diesem Gebiet mit sich bringt.
Auch
Reiki, das esoterische Konzept vom Auflegen der Hände, eignet sich hervorragend für Einsteiger, da es von einem Reiki-Meister oder Reiki-Lehrer durchgeführt wird. Eine Person zu finden, der man vertraut und bei der man sich fallen lassen kann, ist aber nicht so ganz einfach.
Wenn man für sich den Einstieg in die Energiearbeit, den Körper und Geist finden möchte, ist
Meditation wohl eine sehr gute Variante. Es gibt fast unendliche Variationen von ihr. Sie reichen von simplen Atemübungen bis hin zur völligen Entspannung des Körpers in Kombination mit Kampfkunst-Übungen.
Meditation als Einstieg
Eine der wohl zugänglichsten Einstiegsmethoden in die Meditation ist die Nasenatmung. Hierbei steht die Konzentration auf die Atmung im Fokus. Sie sollten vier Sekunden durch die Nase einatmen und acht Sekunden durch den Mund ausatmen. Wiederholen Sie diesen Zyklus dreimal, und atmen Sie danach fünf Minuten lang durch die Nase. Die Konzentration auf die Atmung wirkt beruhigend. Eine perfekte Übung für zwischendurch, die in nur wenigen Minuten den Energiefluss im Gehirn anregt.
Die Suche nach Stille ist eine erweiterte Übung, in der man sich in sitzender oder liegender Position für 15 Minuten auf seine Atmung konzentriert. Sollten die Gedanken abschweifen, ist es wichtig, die Konzentration wieder auf die Atmung zu legen. Manchen Menschen gelingt es sogar, an gar nichts zu denken, was allerdings schwerer fällt als vermutet.
Meditation muss nicht immer in einer verharrenden Position stattfinden. Bei der Gehmeditation konzentriert man sich auf eine feste Strecke und die Bewegung des eigenen Körpers. Nicht von der Strecke abzukommen und jeden Muskel im Körper zu fühlen, ist das Ziel dieser Übung. Meditation lässt sich auch mit anderen Methoden verbinden wie Atemübungen oder Mantra-Meditationen.
Es gibt für viele Meditationsübungen Anleitungen im Internet oder in Büchern. Damit ist der Einstieg vergleichsweise simpel. Dennoch ist es für viele Menschen nicht einfach, den Kopf von Gedanken und äusseren Einflüssen frei zu machen. Wem es alleine schwerfällt, der kann auch Kontakt zu einem Meditationslehrer aufnehmen, der dabei hilft, sich nur auf sich selbst zu konzentrieren.
Unterstützung durch Dritte als Einstieg
Wer es sich selbst nicht zutraut, sich fallen zu lassen oder Übungen für sich selbst zu entdecken, der kann sich mit unterschiedlichen Methoden von erfahrenen Energiearbeitern behandeln und führen lassen. Basierend auf dem Vertrauen des Anfängers und der Erfahrung des Energiearbeiters kann der Grundstein gelegt werden für den Einstieg.
Beim
Reiki geht um das Handauflegen, das eine sehr lange Tradition im Fernen Osten hat. Ein Reiki-Meister oder auch Reiki-Lehrer arbeitet nicht mit seiner
Energie, sondern der Energie des Behandelten. Durch das Auflegen der Hände bewegt er die Energie dorthin, wo sie benötigt wird.
Neben Reiki ist die Aromamassnahme eine weitere beliebte Methode zur Unterstützung. Diese kann auf viele Arten erfolgen. Erkältungsbäder, Geruchspflaster und Duftlampen sind nur einige wenige der Möglichkeiten. Aromaeinheiten können natürlich auch von einem selbst durchgeführt werden. Es empfiehlt sich jedoch gerade zu Beginn, mit einer erfahrenen Person zusammenzuarbeiten. Diese weiss ganz genau, welche Aromen sich besonders gut eignen.
Auch in Verbindung mit Massagen kann eine Aromaeinheit sehr entspannend und befreiend wirken. Zu diesem Zweck werden Massage-Öle mit verschiedenen natürlichen Aromen genutzt.
Kampfsport- und Körperübungen
In der westlichen Welt gewinnen Körperübungen wie «Yoga», aber auch Kampfsportübungen wie «Tai Chi» oder «Qi Gong» immer mehr an Beliebtheit. Sie sind oftmals der Einstieg für Menschen, die der spirituellen Welt erst einmal skeptisch gegenüberstehen, da es auf den ersten Blick rein körperliche Übungen sind. Doch der geistige Anteil bei diesen Übungen ist bei Weitem grösser, als die meisten annehmen.
Yoga in seiner ursprünglichen Form kommt aus Indien und wird seit Jahrtausenden praktiziert. Heute gehört es wohl zu den beliebtesten Trendsportarten auf der Welt. Dabei geht es aber nicht ausschliesslich um Gymnastik für den Körper. Es geht darum, das individuelle Potenzial eines jeden auszuschöpfen: geistig, seelisch und körperlich. Yoga im Original und alle modernen Abwandlungen eigenen sich für jeden: vom Kind bis hin zu dessen Grosseltern.
Yoga kann man sowohl alleine ausüben als auch in Gruppen, mit einem Trainer oder Lehrer. Es gibt Bücher, Videos und Kurse, die man belegen kann, um es zu erlernen.
Auch Qi Gong ist eine allumfassende Sportart. Das sogenannte Schattenboxen beinhaltet sowohl Körper- als auch Atemübungen, mit denen man Körper und Geist kontrolliert. Ähnlich wie Tai Chi oder auch andere fernöstliche Kampfsportarten geht es um viel mehr als nur um Kraft und Ausdauer. Körper und Geist sollen vereint werden, um so das individuelle Potenzial eines jeden voll abzurufen.
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