Bei einem Tier kommt es vorwiegend auf den Besitzer beziehungsweise Anwender der
Energiearbeit an. Natürlich fängt ein Tier nicht einfach an zu meditieren oder Körper- und Kampfkunst-Übungen zu vollziehen. Der Mensch kann jedoch auf unterschiedliche Arten mit dem Tier gemeinsam Energiearbeit machen oder sie für das Tier anwenden.
Dabei kann es sich so wie beim Menschen auch um Klangmethoden, Ernährung und Berührungsmethoden wie «Reiki» oder «Tellington Touches» handeln. Der grösste Vorteil gegenüber dem Menschen ist, dass
Tiere keine Vorurteile haben. Sie müssen nicht überzeugt werden von der Funktion der Übungen.
Oftmals wird unterschätzt, wie belastet Tiere sind. Ob es nun Tiere in Gefangenschaft sind, die sich ihre Herde nicht aussuchen können oder sich nicht frei bewegen können. Sie leben in Ställen oder Gehegen, die nicht ihrem natürlichen Lebensraum entsprechen. Haustiere wie Hunde oder Katzen, die sehr eng mit dem Menschen zusammenleben, tragen oft deren Lasten mit.
Die Kommunikation mit Tieren ist auch ein wichtiger Bestandteil der Energiearbeit mit diesen Lebewesen. Viele Tierbesitzer und Liebhaber können dies schon recht gut. Zu sehen, wenn etwas nicht stimmt und zu verstehen, was das Tier braucht, kann man auch in Seminaren lernen. Auch Klangpraktik und BARF Ernährung sind wichtige Bestandteile der Energiearbeit mit Tieren.
Herdentiere
Diese
Tiere würden sich in der Natur frei bewegen und sich ihre Herde selbst aussuchen. In Gefangenschaft führt diese mentale Belastung oft zu Disharmonien und manchmal auch zu körperlichen Blockaden. Natürlich ist
Energiearbeit kein Ersatz für einen Tierarzt, kann aber durchaus dabei helfen, das Leben der Tiere zu erleichtern.
Herdentiere leben oft gemeinsam in Ställen, wo sie den ganzen Tag von ihren Artgenossen umgeben sind. Konflikten können sie nicht ausweichen und das kann belastend sein. Bei diesen
Tieren ist es oft besser, die ganze Herde zu behandeln als nur ein einzelnes Tier.
Einem Ungleichgewicht in der Herde durch Veränderung, wie zum Beispiel einem neuen Tier in dem Stall oder dem Verlust eines Mitgliedes, kann man mit einer Methode für die ganze Herde entgegenwirken. Auch bei diesen Tieren spielt der Mensch, der sie umgibt und sich um sie kümmert, eine grosse Rolle.
Pferde sind auch Herdentiere, leben aber häufig in Ställen, ohne direkten Kontakt zu einer Herde zu haben. Früher oft als Nutztiere gebraucht, sind sie dennoch Tiere, die Gesellschaft brauchen. Auch hier kann man mit Methoden der
Energiearbeit entgegenwirken.
Bei Pferden kommt es nicht nur auf das Tier, sondern noch mehr als bei anderen Herdentieren auf die Energie des Besitzers an. Bei Pferden, die zum Reiten genutzt werden, ist das noch wichtiger. Da Pferde sehr einfühlsam sind, sollte der Reiter eine sehr ausbalancierte Energie mit sich bringen. So kann er auch das Pferd ausbalancieren und eine gute Energie vermitteln.
Den Lebensraum eines Pferdes sollte man nicht nur artgerecht, sondern auch «energieeffizient» einrichten, sodass keine Spannungen entstehen. Zwischen Energiemethoden sollte auch bei Tieren mindestens eine Woche liegen, damit der Körper sich an Veränderungen gewöhnen und sie verarbeiten kann.
Hunde, Katzen und Kleintiere
Haustiere sind die, die meist in der Wohnung mit Menschen zusammenleben. Dies bedeutet, dass sie auch von Energien im Lebensraum und den Personen darin beeinflusst werden. Egal ob Herrchen, Frauchen oder Verwandte, die sich in diesem Lebensraum aufhalten: Jeder verändert die Energie des Haustieres. Wenn die Besitzer gestresst sind, dann ist es oft das Tier, auch.
Hunde und Katzen sind wohl am meisten von diesem Phänomen betroffen, da sie dem Menschen am nächsten sind. Oftmals empfiehlt es sich bei Problemen mit Mensch und Tier gemeinsam zu arbeiten und mit unterschiedlichen Methoden zu behandeln.
Klänge sind etwas Besonderes und können viel auslösen. Auch bei Hunden und Katzen wirken Klänge ähnlich wie beim Menschen. Sie fördern Durchblutung und Energiefluss und bringen Lymphe zum Schwingen und Entspannen. Durch ihr sensibles Gehör sind diese
Tiere besonders empfänglich für diese Art der
Energiearbeit.
Auch «Reiki», das esoterische Handauflegen aus dem Fernen Osten, funktioniert bei
Tieren ähnlich wie beim Menschen. Hierbei wird der Energiefluss des Tieres gelenkt und angeregt. Auch eine Art der Berührungsarbeit ist «Tellington Touch». Leichte kreisende Bewegungen führen hierbei zur besseren Durchblutung. Sie fördern auch das Körperbewusstsein, sodass auch ein mentaler Effekt entsteht.
Energiearbeit mit Tieren erlernen
Wie schon erwähnt ist die
Kommunikation mit den
Tieren sehr wichtig und gehört zu einer Ausbildung unabdinglich hinzu. Der Rest ist zu einem grossen Teil Aura- und Chakren-Arbeit. Wer selbst ein
Haustier besitzt, Tierliebhaber ist und selbst schon Erfahrungen mit
Energiearbeit hat, besitzt in jedem Fall sehr gute Grundlagen, um diese auch beim Tier anzuwenden.
Es geht bei der Ausbildung darum, körperliche, seelische sowie emotionale Probleme zu lindern. So können auch Verhalten oder Angewohnheiten transformiert werden. Die
Energiearbeit mit Tieren ist sehr vielseitig und die Methoden sind sehr breit aufgestellt. Von «Reiki» über Klangpraktik und «BARF» Ernährung bis hin zur Bachblütenarbeit kann alles erlernt werden, was dem Tier und seinem Energiefluss hilft, damit es glücklich und ausgeglichen lebt.
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