Die
Energiearbeit ist ein Beruf, der von jedem ausgeübt werden darf und erlernt werden muss, jedoch in Deutschland nicht staatlich anerkannt ist. Es handelt sich hierbei um ein freies Gewerbe, ähnlich wie bei Berufsfotografen oder Werbeagenturen. Der
Energiearbeiter konzentriert sich auf das Energiefeld einer feinstofflichen Ebene, mit dem Ziel, die
Energie zum Fliessen zu bringen.
Energetiker sind jedoch keine Ärzte und verordnen auch keine Arzneimittel. Die
Methoden der Energiearbeit liegen im physikalischen Bereich und sind nach dem Prinzip der Ganzheitlichkeit ausgelegt, indem sie auf die körperliche, mentale und seelische Ebene eingehen.
Der Arbeitsablauf eines Energetikers gestaltet sich so, dass er zuerst eine kurze Bestandsaufnahme durchführt. Hierfür dokumentiert er Ihre Vorgeschichte und erhebt anschliessend Ihren gegenwärtigen energetischen Zustand. Um diesen festzustellen, werden der Energiefluss und die Aktivität der Energiesysteme im Körper untersucht. Bei der Erstuntersuchung werden häufig schon entsprechende Blockaden im Energiefluss gefunden. Meist sind mehrere Anwendungen nötig, um diese Blockaden zu lösen.
Wie wird man Energiearbeiter?
Die
Energiearbeit kann im Grunde von jedem erlernt werden, der sich für den Zusammenhang zwischen
Energie und Menschen interessiert. Einige Personen besitzen bereits spezielle angeborene Fähigkeiten und ein gewisses Talent, um mit Energie umzugehen. Sie müssen deshalb nicht unbedingt eine Schulung durchlaufen.
Wenn Sie eine Ausbildung machen, um sich zertifizieren zu lassen oder um Ihr Wissen zu vertiefen, absolvieren Sie in den meisten Fällen drei Lehrjahre. Dabei werden Ihnen die Funktionen der Energiezentren, Energiekanäle und Reinigungsprozesse nähergebracht. Diese berufsbegleitende Ausbildung wendet sich somit an jene, die ihre intuitive Wahrnehmung trainieren und das Vertrauen in die eigenen Selbstkräfte verstärken wollen.
Die Ausbildung kann auch als Ergänzung zu anderen fachlichen Qualifikationen in therapeutischen und sozialen Berufen dienen. In jedem Fall lernen Sie mehr über sich selbst. Sie werden auch dazu fähig sein, Ihre eigene persönliche Weiterentwicklung in die Hand zu nehmen. Dieser berufliche Werdegang wird meist von Heilpraktikerschulen und -instituten angeboten, wo Experten dieser Bereiche ihr Wissen und ihre Erfahrungen weitergeben und Sie auf Ihrem Weg zum Energetiker begleiten.
Je nach Ausbildung können die Module variieren. Dennoch fokussieren sie sich auf die Weitervermittlung von Wissen zu den Themengebieten Intuition, Selbstverantwortung, der Energiearbeit an sich selbst und den Umgang mit Klienten.
Das Erlernen von intuitivem Handeln ist dabei wichtig. Durch das Training werden die Sinne wie das Sehen, Hören und Fühlen aktiviert und die mechanische Wahrnehmung von bestimmten Situationen, Beziehungen und Problemen wird verbessert. Das ist nötig, um Energiearbeit betreiben zu können. Weiterhin lernen Sie in der Ausbildung, wie Sie Selbstverantwortung übernehmen. Dabei spielen die Themen energetische Hygiene, Schutz und Bodenständigkeit eine wichtige Rolle. Ihnen wird auch vermittelt, dass Sie stets auf Ihre eigenen Ressourcen und Grenzen achten müssen und diese nicht überschreiten dürfen.
So können Sie viel über Ihre Persönlichkeit und über Ihre mentale Stärke in Erfahrung bringen und wie Sie damit arbeiten können. Hauptsächlich lernen Energetiker die Grundlagen der Energiearbeit kennen. Sie befassen sich auch mit der Lehre von der Aura und den Chakren. Energetiker müssen die Botschaften des Körpers verstehen können. Dabei lernen sie in der Ausbildung verschiedene Techniken und
Methoden der Energiearbeit theoretisch und praktisch kennen. Dabei wird vor allem die Fähigkeit zum Aktivieren, Klären und Reinigen von feinstofflichen Energien gefördert.
Ausserdem lernen Sie meist noch dazu, wie Fernübertragungen funktionieren, um diese dann in Ihrem Beruf anwenden zu können. Eine grosse Rolle bei der Energiearbeit spielt auch die Kommunikationsfähigkeit. Sie müssen richtig mit Ihren künftigen Klienten kommunizieren und mit ihnen gut umgehen können.
Nehmen Sie sich Zeit, um Vertrauen aufzubauen
Dazu gehört auch der Aufbau und Ablauf einer Durchführung, also zum Beispiel, wie die Beratung und Gesprächsführung aussehen sollten. Sie müssen sich genaue Benimmregeln aneignen, damit das Wohl der zukünftigen Klienten gesichert ist. Diese Regeln dienen auch dazu, dass Klienten Vertrauen zu Ihnen aufbauen. So können Sie sich auch geistig mit ihnen verbinden, um so energetische Arbeit durchführen zu können.
Da die Ausbildung berufsbegleitend ist, wird Ihr theoretisches Wissen sofort in der Praxis untermauert. So lernen Sie, gezielter und schneller
Energiearbeit zu praktizieren und insbesondere anderen Lebewesen zu helfen.
Um als Energetiker arbeiten zu können, ist es von grosser Bedeutung, dass Sie selbst dazu bereit sind, Körper, Geist und Seele in Frieden und Harmonie zu bringen. Sie müssen Probleme erkennen und bewältigen wollen und das nicht nur bei anderen, sondern in erster Linie bei sich selbst. Ausserdem sind Energetiker von ihrem Beruf überzeugt und haben eine Art von spezieller Liebe zu ihrer Arbeit entwickelt, die Sie unbedingt auch berücksichtigen sollten. Sonst wäre es nicht sinnvoll, den Beruf zu lernen und ihn später auch auszuüben.
Wählen Sie das richtige Trainingsprogramm
Meist lassen sich Energiearbeitende während ihrer Karrierelaufbahn noch weiterbilden und nehmen an Workshops, Online-Kursen und speziellen Seminaren teil. Grund dafür ist, dass in der
Energiearbeit ständig neues Wissen dazu kommt, das ausprobiert und angewendet werden kann.
Dazu gehören auch neue
Methoden und Techniken in der energetischen Arbeit, die gelernt und in der Praxis eingesetzt werden können. So bleibt man stets auf dem neusten Stand und vertieft die eigene Expertise. Um erfolgreich zu sein, müssen sich
Energiearbeiter als Fachleute innerhalb des Berufsfeldes vermarkten und auch neue Arbeitsmöglichkeiten annehmen.
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